Laubbäume Rotbuche (Fagus sylvatica): Bist 35 m; im Freistand kurzstämmig mit weit ausladender Krone; Herzwurzel; Blätter wechselständig, Blattspreite eiförmig bis elliptisch; Früchte: 2 scharf-dreikantige, 1-2 cm lange Nüsse (Bucheckern) in einem weichstacheligen Fruchtbecher; optimal sind frische, tiefgründige, nährstoffreiche Lehmböden; Schattbaumart; schweres, hartes, zähes Holz; Möbel-, Parkett, Brennholz.
Winterlinde (Lilia cordata): bis 25 m; dichte, kuppelförmige Krone; herzförmige Blätter; Früchte: kugelige, 5-8 mm große, einsämige Nüsschen; frische bis mäßig trockene, nährstoffreiche, lehmige Böden; tiefwurzelnde Schattbaumart; leichtes, elastisches Holz für Schnitzholz, Furnierholz; Bienenweise – Blüten für Heiltee.
Stieleiche (Quercus robur): Bis 35 m; Stamm meist frühzeitig in starke Äste aufgeteilt; Krone unregelmäßig; Pfahlwurzel; Blätter wechselständig, Blattrand buchtig; Früchte: langgestielte (Name) Fruchtstände mit bis zu 3 Eicheln; frische bis feuchte, nährstoffreiche, tiefgründige Lehm- und Tonböden; Lichtbaumart; schweres, hartes Holz für Parkettböden, Möbelbau.
Esche (Fraxinus excelsior): Bis 30 m; runde oder ovale Krone; lange, astfreie Stämme; Fiederblätter mit 9-15 Teilblätter; Früchte: flache, 3-4 cm lange, zungenförmiggeflügelte Nüsse; frische bis feuchte, nährstoffreiche, tiefgründige Böden; schweres, hartes, elastisches Holz hoher Festigkeit für Parkettböden, Furnierholz, Sport- und Turngeräte.
Bergahorn (Acer pseudoplatanus): Bis 30 m; dichte, starkästige, kugelige Krone; Herzwurzel; Blätter: ca. 10 cm lang und breit mit 5 eiförmigen, spitzen Lappen; tiefgründige, nährstoffreiche, frische bis feuchte Böden; Holz für Furnierholz, Tische, Schneidbretter.
Hainbuche (Carpinus betulus): Bis 25 m ; dichte, rundliche Krone; Herzwurzel; Blätter: wechselständig, eiförmig elliptisch, spitz; Standort: Laubmischwälder, Gebüsche und Hecken; hartes, zähes Holz für Maschinenbau und Werkzeugteile, hochwertiges Brennholz, beliebte Heckenpflanze.
Edelkastanie (Castanea sativa): bis 30 m; breitkantig, Pfahlwurzel; Blätter: wechselständig, spitz elliptisch, 15-25 cm lang, grannenspitzig gezähnt; Frucht essbar; stacheliger Fruchtbecher; niederschlagsreiche, wintermilde Standorte, kalkarme bis stark saure Böden; bis zu 200 kg Kastanien pro Baum im Jahr.
Weißbirke (Betula pendula): Bis 30 m; raschwüchsig mit ovaler Krone; dreieckig bis rautenförmig lang zugespitzte Blätter; Früchte: dickwalzige Zäpfchen, die reif am Baum zerfallen; Standort: anspruchslos, trocken bis feuchte Böden, Pionierbaumart; Verwendung für Böden, Möbel, Brennholz.
Schwarzerle (Alnus glutinosa): Bis 30 m; Stamm gerade, ovale Krone, oft mehrstämmig, Herzwurzel; Blätter rundlich bis oval, anfangs klebrig; Fruchtzäpfchen 1-2 cm groß, gestielt; Standort: feuchte Laubwälder; Bach- und Flussufer, liebt nasse tiefgründige, nährstoffreiche Böden; Verwendung für Möbelholz, Wasser- und Erdbau.
Nussbaum (Juglans regio): Bis 25 m; breite, starkästige, lockere Krone; Tiefwurzler, 20-45 cm lange Fiederblätter; Früchte kugelig bis oval, 4-5 cm groß; grüne, glatte Fruchtschale; liebt frische, tiefgründige, nährstoff- und kalkreiche Böden; Lichtbaumart; hartes, zähes Holz, wertvolles Furnierholz, Möbelholz, Inhaltsstoffe der Blätter und Fruchthülle werden in der Medizin verwendet.
Vogelkirsche (Prunus avium): Bis 30 m; rundkantig, im Bestand mit langem, astfreiem Schaft; eiförmig, zugespitzte Blätter; bevorzugt tiefgründige, nährstoffreiche, lehmige Böden, wärmeliebend; dunkles, rötliches Kernholz für Möbelbau.
Nadelbäume Fichte (Picea abies): Kerzengerader, bis 40 m hoher Baum; gleichmäßige spitzkegelförmige Krone; Flachwurzler; 1-2,5 cm lange Nadeln sitzen auf kleinen braunen stielartig verlängerten Nadelkissen; 10-16 cm lange hängende Zapfen, als Ganzes abfallend; geringer Nährstoff- und Wärmebedarf; weiches Holz, Verwendung: Bauholz, Möbel, Papierindustrie.
Tanne (Abies alba): Bis 50 m hoher, kerzengerader Baum; Krone anfangs spitzkegelförmig, später säulig mit abgeflachtem Wipfel; Nadeln: 1,5-3,5 cm lang, flach, oberseits glänzend grün, unterseits 2 weiße Längsstreifen; Zapfen: nur im Wipfelbereich, aufrecht, zerfällt am Baum; bevorzugt höhere Luft- und Bodenfeuchte; extreme Schattenbaumart; hartes, zähes, harzloses Holz für Erd- und Wasserbau, Schindeln, Leimträger.
Waldkiefer (Pinus sylyesris): Auch Föhre genannt; bis 30 m; Tiefwurzler; Krone anfangs kegelförmig, später vielgestaltig; Nadeln: paarweise an Kurztrieben, blau bis grau-grün; Zapfen kurzgestielt, eiförmig, 3-7 cm lang; Licht- bis Halbschattenbaumart; besiedelt von Natur aus vor allem extreme Standorte (trockene, nährstoffarme Böden); weiches, harziges Holz.
Lärche (Larix decidua): Bis 40 m hoher, sommergrüner Nadelbaum; Herzwurzler; Nadeln: an Langtrieben einzeln, spiralig angeordnet, an den höckerartigen Kurztrieben in Büscheln zu 30-40, Herbstfärbung; Zapfen: an Kurztrieben aufrecht, 3-4 cm, braun, eiförmig; geringe Nährstoffansprüche, aber frische Böden notwendig; Lichtbaumart; widerstandsfähiges, dauerhaftes Holz.