Ein bisschen Sonnenschein in die Krankenzimmer von kleinen Langzeitpatienten zu bringen, das ist seit 25 Jahren das Bestreben der „Gelben Tanten“. 1976 wurde diese Arbeitsgruppe gegründet, da damals die Besuchszeiten auf der Kinderklinik auf zwei Stunden in der Woche beschränkt waren.

Die Gelben Tanten: Die ehrenamtlich tätigen Frauen bringen seit 25 Jahren Freude ins Krankenhaus
Das ist längst Vergangenheit, trotzdem gibt es immer noch Bedarf an den Gelben Tanten. „Nicht alle Eltern haben rund um die Uhr Zeit für Besuche”, meint Obfrau Gertraud Leodolter. Durch Reden, Spielen, Lachen und vieles mehr unterstützen die Frauen bei ihren Besuchen schwerkranke Kinder an der Univ.Klinik für Kinderchirurgie und der Univ.Klinik für Kinderund Jugendheilkunde. Vor allem bei kleinen Langzeitpatienten auf der Kinderkrebsstation und -orthopädie sind die Tanten gern gesehene Gäste. Sie kommen regelmäßig zu den Kindern, nähern sich diesen behutsam und schließen mit ihnen Freundschaft. Neben Gesprächen und Spielen stehen oft auch Sonderaktivitäten wie Lesungen bekannter Kinderbuchautoren, Märchenaufführungen und Spielnachmittage auf dem Programm, die die Kinder für kurze Zeit aus dem Krankenhaus-Alltag entführen. Am 18. Oktober wurden die Gelben Tanten im Rahmen eines Festaktes mit Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic und Gesundheitslandesrat Günter Dörflinger gefeiert.
Nach der Begrüßung durch Univ.-Prof. Dr. Michael E. Höllwarth, Vorstand der Univ.Klinik für Kinderchirurgie, und Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Müller, Vorstand der Univ.- Klinik für Kinder und Jugendheilkunde, war Obfrau Gertraud Leodolter mit einem Rückblick auf 25 Jahre Gelbe Tanten am Wort.
Auf die Videopräsentation „Sonnenstunden“ folgten Festreden von Waltraud Klasnic, Günter Dörflinger und Irmgard Stessl, OSR der Univ.Klinik für Kinderchirurgie.