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Ausstellungseröffnung
100 JAHRE LKH VOITSBERG


Von links: Die beiden Vorstandsdirektoren DI Berndt Martetschläger und Dr. Klaus Fankhauser beim Rundgang unter fachkundiger Führung von Prim. Dr. Wolfgang Schellnegger
Von links: Die beiden Vorstandsdirektoren DI Berndt Martetschläger und Dr. Klaus Fankhauser beim Rundgang unter fachkundiger Führung von Prim. Dr. Wolfgang Schellnegger
Auf Initiative von Primarius Dr. Wolfgang Schellnegger recherchierte OA Dr. Wolfgang Grinschgl das vergangene erste Jahrhundert des LKH Voitsberg in Archiven und in der Fachliteratur. Herausgekommen ist dank vieler Originaldokumente, Fotografien und medizinischer Requisiten eine Schau, die für alle historisch Interessierten einmalige Eindrücke bietet.

Beginn als Armenspital

Die Anfänge des LKH Voitsberg reichen zurück ins Jahr 1866, als die Stadtgemeinde ein Versorgungshaus für die Armen der Stadt errichtete. Es diente bis zur Jahrhundertwende auch als Notspital und hatte eine Kapazität von 50 Betten. Sieben Jahre später wurde der Beschluss zur Gründung eines Krankenhauses gefasst. Am 15. Dezember 1901 war es dann so weit: Landeshauptmann Graf Edmund Attems eröffnete feierlich das Allgemeine Krankenhaus Voitsberg. Erster Ärztlicher Leiter war Prim. Dr. Payer. Am 14. Dezember bezogen die Barmherzigen Schwestern im neuen Krankenhaus Quartier. Es diente ihnen bis 1. Oktober 1977 als Arbeits- und Wohnstätte.



Die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrem Krankenhaus zeigte die große Zahl der interessierten Ausstellungsbesucher anlässlich der Eröffnung
Die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrem Krankenhaus zeigte die große Zahl der interessierten Ausstellungsbesucher anlässlich der Eröffnung
Wöchnerinnen mussten über den Hof getragen werden

Am 10. Februar 1964 erfolgte die Eröffnung der neuen Gebärstation im ehemaligen Isolierhaus. Für Operationen, wie z. B. Kaiserschnitte, mussten die Patientinnen über den Hof in das Haupthaus getragen werden. Der Operationssaal lag im ersten Stock und anfangs gab es noch keinen Lift. 1976 kehrte der damalige Ass. Dr. W. Schellnegger von einer Ausbildung in Intensivmedizin bei Prof. Sterz in Klagenfurt zurück, dort hatte er gemeinsam mit Prof. Sterz als weltweit erster Internist permanente Schrittmacher gesetzt. Am 1. Oktober 1977 endete die Ära der geistlichen Schwestern im LKH Voitsberg. Noch vielen ist die allseits bekannte und beliebte Sr. Adolfa, welche jahrelang in der Chirurgischen Ambulanz und im Röntgen arbeitete, in Erinnerung.

Erste Generalsanierung

1979 wird die Gynäkologisch-Geburtshilfliche Abteilung im neu errichteten 2. Stock des Haupthauses eröffnet. Von 1979 bis 1984 erfolgte die erste Generalsanierung des Hauses (Gesamtkosten: 115 Millionen Schilling), welches seit seiner Gründung baulich nur unwesentlich verändert worden war. Sie endete am 29. Mai 1984 mit der feierlichen Eröffnung des neuen Patiententraktes. Bis dahin hatte es Patientenzimmer mit 20 Betten gegeben. Seit 1. Jänner 1986 ist die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. Rechtsträger des LKH Voitsberg.









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 Letzte Änderung: 02.09.2003

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