An der Universitätsklinik Graz wurde 1987 das österreichweit erste LCS-Kniegelenk implantiert. Seither ist das LCS-System (Low Contact Stress = minimale Reibung) in Österreich zu einem Standardprodukt geworden. Weltweit wurden seit seiner Erfindung 1977 mehr als 400.000 Prothesen eingesetzt. Die Erfolgsraten sind ausgezeichnet.
Beim künstlichen Kniegelenk zählt die Langzeiterfahrung – bei der LCS-Prothese sind das immerhin 25 Jahre!“ meint Univ. Prof. Dr. Reinhard Windhager, Vorstand der Universitätsklinik für Orthopädie in Graz: „Das LCS-System hat sich in dieser langen Zeit hervorragend bewährt. Seit seiner Erfindung ist das grundsätzliche Design praktisch unverändert, was für die hohe Qualität des Produktes spricht.“
Eine neue technische Entwicklung - ein Navigationssystem - trägt zur weiteren Verbesserung der Operationsergebnisse bei: Das computergestützte System ermöglicht nicht nur eine exakte Implantation der Prothese, sondern auch die Berechnung der optimalen Spannungsverhältnisse beim Beugen und Strecken des künstlichen Knies. Aber auch aus postoperativen Untersuchungen gewonnene Erkenntnisse sind für die ständige Weiterentwicklung der Implantationstechnik ausschlaggebend.
(November 2002)