

Die Medizinische Universitätsklinik erhält durch das Projekt LKH 2000 deutlich verbesserte Rahmenbedingungen. Die damit verbundene Neuausrichtung der Klinik bot die Chance, diese Veränderung durch Erstellung einer umfassenden Personalbedarfsstudie aktiv zu unterstützen. Dabei wurde auch die Ablauforganisation „durchleuchtet“ und analysiert. In der Zeit von Oktober 2001 bis Dezember 2002 wurde das Projekt gemeinsam, sachorientiert, transparent und zielorientiert abgewickelt. Unterstützt wurde das Projektteam durch die externe Beratungsfirma Solve Consulting.
Basisvarianteund Modulberechnung
Auf Basis einer Ist-Analyse sind sämtliche Dienstzweige der Medizinischen Universitätsklinik nach neuesten methodischen Ansätzen berechnet worden. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage des Leistungsspektrums 2000 bzw. 2001 getrennt in einer Basisvariante und einer Modulberechnung für bestimmte geplante Veränderungen. Dadurch wurden auch dynamische Elemente in den Berechnungsansatz aufgenommen. Auf der Bundesseite wurden sowohl die Forschung als auch die Lehre unter Einbeziehung des neuen Curriculums berücksichtigt. Weiters konnte die als „brennend“ empfundene „Auswirkung der Aussiedelung der II. Medizinischen Abteilung auf die Medizinische Universitätsklinik“ aufbereitet werden. Für die EBA wurde ein Szenario entwickelt, wie auf eine veränderliche Auslastung der Notfallsversorgungseinheit personaltaktisch „zu antworten“ ist.
Mag. Gerhard Mariacher, Personaldirektion