
Von links: ZBRV A. Fischer-Felgitsch, Pflegedir. H. Eibel, die Künstlerin U. Primavera-Günzberg und Betriebsdirektor H. Reinhofer.
Während einer Zugfahrt nach Wien hatte ich das Glück, einen der bedeutendsten österreichischen Bildhauer kennen zu lernen - Josef Pillhofer. Charmant und interessant erzählte er von seinem Lehrmeister und Freund Fritz Wotruba, der Schülergenerationen geprägt und die Entwicklung der Bildhauerei wesentlich beeinflusst hat, von seiner Zeit in Paris und dem Rückruf nach Wien durch Wotruba.
Hofrat Dr. Frodl, Direktor der Österreichischen Galerie Belvedere sagt über diesen steirischen Künstler:
„Josef Pillhofer gehört zu jenen wenigen, die das Bild und den Charakter der österreichischen Bildhauerei in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem bedeutenden Maß mitgeprägt haben.“
Josef Pillhofer hat sein Atelier in Wien, welches man durch einen kleinen romantischen Garten erreicht. Hier fühlt man sich wie in einem verzauberten Wald voller Skulpturen und Plastiken, mit seinen realistischen Porträtköpfen und seinen reduzierten Kopfskulpturen aus Bronze, edlem Holz und Marmor. Beeindruckend sind auch seine vielen Zeichnungen aus Tusche, Bleistift, Kohlestift.
Werke von Josef Pillhofer waren bis Mitte Juni im Haus der Kunst Andreas Lendl, Andreas Hofer Platz 5, zu sehen.
Im September wird einer der Schüler Pillhofers, der bekannte Grazer Künstler Werner Stadler, seine Werke im Haus der Kunst ausstellen.
Ihre Hedi Grager