
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) boomt. Rund 70 Prozent der Österreicher möchten eine Ergänzung der Schulmedizin durch komplementärmedizinische Angebote und die Akzeptanz für TCM ist mit 80 Prozent sehr hoch. Auch Ärzte zeigen ein gesteigertes Interesse.
Anfang März 2007 wurde nun das „Forschungszentrum für Traditionelle Chinesische Medizin" von der Medizinischen Universität Graz und der Karl-Franzens Universität Graz gegründet. In weiterer Folge soll ein weltweit einzigartiges Kompetenzzentrum entstehen, das die nationalen und internationalen Aktivitäten in Forschung und Lehre bündelt.
Die Beschäftigung mit Akupunktur und chinesischen Heilpflanzen hat in Graz bereits Tradition. Univ. Prof. Dr. R. Bauer, Vorstand des Institutes für Pharmazeutische Wissenschaften, erforscht seit 15 Jahren die Wirkstoffe und Qualität von chinesischen Heilpflanzen. Univ. Prof. DI DDr. G. Litscher, Leiter der Forschungseinheit für biomedizinische Technik in der Anästhesie und Intensivmedizin, beschäftigt sich wiederum seit zehn Jahren mit der mit High-Tech-Methoden durchgeführten Akupunktur. Die fundierte wissenschaftliche Arbeit ist die Grundlage für weitere Forschungen.
(Quelle: Presse-Information der Medizinischen Universität Graz, 19.03.2007)
(02.04.2007)