

Marianne Lang, 1979 in Graz geboren, studiert in Salzburg Werkpädagogik, Malerei und neue Medien. „In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit Wahrnehmungs- und Identifikationsprozessen. Zur Umsetzung bediene ich mich meist verschiedener Medien, die mir eine breite Palette zur Verarbeitung von Eindrücken und Beobachtungen ermöglichen. Zeichnungen, Videos, Papierobjekte und Fotoarbeiten fungieren als Einzelteile, aber auch als Gesamtes", erzählt Marianne Lang.
Sehr interessant war 2007 ihre Einzel-Ausstellung „living room" in der Salzburger Galerie 5020. „Das war eine konkrete Animation. Ich habe mich in diesen Raum mit dem Bluebox- Verfahren hineingesetzt. Dabei bewegte sich die Kamera durch die einzelnen Räume und ich trat dabei in unterschiedlichen Positionen in Erscheinung", erklärt Lang. In diesem Jahr konnte man sie im neuen Salzburger Experimentalraum „Art Sweet Art Home Gallery", einer Privatgalerie, in der Kunst und Bewohner zusammenleben, sehen.
In den letzten drei Jahren erhielt die erfolgreiche Nachwuchs-Künstlerin verschiedene Stipendien. So beispielsweise im Vorjahr ein Atelierstipendium Cité Paris. Auch das Land Salzburg hat bereits eine ihrer Arbeiten angekauft: „Es ist eine von mir überarbeitete Postkarten-Serie, die Bilder hängen im Büro der Landesregierung."
Für die kommenden Jahre wurde Marianne Lang ein Förderatelier im Salzburger Kunstverein zur Verfügung gestellt. „Ich wünsche mir natürlich, einmal von meiner Kunst leben zu können, nichts anderes tun zu müssen und regelmäßig meine Arbeiten ausstellen zu können."
Weitere Informationen:
www.mariannelang.at
Hedi Grager