Bei Neuerungen im Bereich
Gallenblasenoperation ist die Grazer Universitätsklinik für Chirurgie international
immer dabei. „Auch in der neuesten Entwicklung, bei der nur noch ein Schnitt in
der Nabelgrube gemacht werden muss, sind wir federführend", erklärt Univ.
Prof. Dr. Selman Uranüs, Leiter der Sektion
Chirurgische Forschung am LKH-Univ. Klinikum Graz.
Früher
war zur Entfernung einer erkrankten Gallenblase ein Schnitt unter dem Rippenbogen
notwendig. Diese Technik wird heute nur noch in ganz speziellen Fällen
angewandt. Ende der 80er-Jahre begann man, laparoskopisch mit drei bis vier
Einschnitten zu je fünf bis zehn Millimeter zu arbeiten. Ende der 90er war die
Universitätsklinik für Chirurgie in Graz weltweit die Erste, die nur noch zwei
Millimeter große Schnitte verwendete.
Seit Kurzem reicht ein
Schnitt, der kaum sichtbar ist, da er in der Nabelgrube gesetzt wird. Bisher
wurden in Graz drei Patienten mit der neuen Technik operiert.
(Quelle:
Grazer Woche, 03.12.2008)
(09.12.2008)