
In vielen Bereichen des menschlichen Lebens entwickelten sich in den letzten Jahren „Lange Nächte". Den Anfang machten wohl die langen Nächte der Museen, die dadurch ihre vielfältigen Angebote auf ungewöhnliche Weise den Menschen näher brachten. Traditionell sind auch schon die langen Nächte der Galerien, der Kirchen und - zumindest in Graz - die Lange Nacht der Pflege. Diese findet am „Tag der Krankenpflege" statt, der alljährlich am 12. Mai, dem Geburtstag von Florence Nightingale begangen wird. An diesem Tag - und nun auch in der Nacht - wird die Öffentlichkeit auf die große Bedeutung der Krankenpflege hingewiesen und beispielsweise über Spezialisierungen, Pflegeangebote, Lehre und Forschung informiert.
Von „Langen Nächten" zu „100 Stunden"
Diese sehr beliebten und vom Publikum gut angenommenen „Nachtschwärmereien" haben nun viele Sparten entdeckt. So beispielsweise die Wiener Stadtwerke, in deren Langen Nacht sich unter anderem die Wiener Linien, Wien Energie und die Bestattung Wien/Friedhöfe Wien, präsentierten. Mal sehen, was noch kommt.
Der neueste Trend scheint aber wieder von den Museen bestimmt zu werden. So hat das Technische Museum Wien anlässlich seiner 100-jährigen Jubiläumsfeierlichkeiten seine Tore für 100 Stunden durchgehend geöffnet, in denen Aktion und Stille geboten wird.
Weitere Informationen:
www.langenacht.orf.at
www.langenachtderkirchen.at
www.langenachtderforschung.at
www.wienerstadtwerke.at
www.technischesmuseum.at
(30.06.2009)