
Henri Dunant in späteren Jahren. (Foto: K.K.)
Die politischen
Ideen und der
humanitäre Einsatz
von Henri Dunant,
dem Gründer des Roten
Kreuzes, waren
zukunftsweisend. Der
am 8. Mai 1828 in
Genf geborene Jean-
Henri Dunant war ein
Schweizer Geschäftsmann mit humanitären
Idealen. Als Zeuge der schrecklichen
Ereignisse im Jahre 1859 auf dem
Schlachtfeld nahe der italienischen Stadt
Solferino fasste er den Entschluss, eine
internationale Hilfsorganisation zu gründen.
Er wollte das Leid und die Not der
Verwundeten und Sterbenden lindern.
Aus dieser Idee und Hilfestellung entstand
die heute weltumspannende Organisation
des Roten Kreuzes. Im Jahre 1901
erhielt Henri Dunant für die Gründung des
Roten Kreuzes und die Initiierung der Genfer
Konvention den erstmals verliehenen
Friedennobelpreis. Diesen erhielt er gemeinsam
mit dem Franzosen Frédéric
Passy, der im Jahre 1867 in Paris die erste
Friedensliga gegründet hatte. Am 30. Oktober
1910 stirbt Henri Dunant in Heiden.

Im Grazer Stadtpark erinnert der Henri- Dunant-Weg an den Gründer des Roten Kreuzes.
In Graz erinnert der Henri Dunant-Weg an
den Nobelpreisträger. Dieser führt vom
Platz der Menschenrechte beim Stadtparkbrunnen
nach Norden in Richtung Geidorfplatz.
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