Wenn Eltern erfahren, dass ihr Kind eine Behinderung hat, ist dies einer der schwersten Momente in ihrem Leben. Gerade deswegen wird erwartet, dass das medizinische Fachpersonal entsprechend sensibel mit derartigen Situationen umgeht. Leider ist dies nur selten der Fall. Anlässlich des internationalen Tags der Behinderung am 3. Dezember möchte die Steirischen Vereinigung für Menschen mit Behinderung (STVMB) diese Schwierigkeiten aufzeigen. Sie entwickelte in Kooperation mit der Mosaik GmbH, der Lebenshilfe GuV, dem Verein Leah, dem Verein ISI und der Diözese Graz-Seckau - Aktion Leben das Projekt „Diagnose Behindert". Ziel ist es, medizinisches Fachpersonal, insbesondere Ärzte, auf solche Situationen besser vorzubereiten. Neben der Vermittlung von fachlichen und ethischen Gesichtspunkten kommen auch betroffene Eltern zu Wort.
Durch die Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Graz, der Karl-Franzens-Universität Graz und verschiedenen Fachhochschulstudiengängen werden die Kernzielgruppen bereits in der Ausbildung erreicht.
Kontakt:
Mag. Ruth Jaroschka
Vereinssekretär
Steirische Vereinigung für Menschen mit Behinderung (STVMB)
E-Mai: jaroschka@eu1.at
Tel.: +43/316/32 79 36 22
(30.12.2009)