
Adulte Stammzellen sind einer der großen Hoffnungsträger der modernen Medizin. Da für therapeutische Anwendungen große Zellzahlen benötigt werden, müssen sie zuvor im Labor über längere Zeiträume kultiviert und vermehrt werden.
Stammzellforscher der Med Uni Graz konnten nun zeigen, dass der Vermehrung in der Zellkultur dabei Grenzen gesetzt sind. Bei langer Kultivierung kommt es unweigerlich zu Alterungsprozessen, die negative Auswirkungen auf die Teilungs- und Funktionsfähigkeit der Stammzellen haben. Priv.-Doz. Dr. Dirk Strunk und sein Team fanden auch eine genetische Signatur, die mit der Zellalterung einherzugehen scheint. Eine praktische Anwendung dieser Entdeckung könnte ein genetisches Testverfahren sein, das eine Bestimmung des Ausmaßes der Alterungsvorgänge in Zellkulturen ermöglicht.
(Quelle: Presse-Information der Medizinischen Universität Graz, 14.01.2010)
Kontakt:
PD Dr. Dirk Strunk
Stammzell-Forschungseinheit
Klinische Abteilung für Hämatologie der Med Uni Graz
E-Mail: monica.farrell@medunigraz.at
Tel: +43 316 385 72930
(29.01.2010)