
Der KAGes-Sozialarbeiter Franz Lang nahm am Ultramarathon von Berlin nach Rom teil. (© Lang)
Die Idee ist ehrgeizig, das Ziel
ist es auch: 2024,5 Kilometer,
ca. 14.000 Höhenmeter, quer
über die Alpen, über den Brenner
und durch die Mittelgebirge in
Nord-Italien – und das in nur
acht Tagen. 23 Läufer aus
Deutschland und der Niederlande
haben diesen Lauf in Angriff
genommen.
Mit dabei: Franz Lang
Aus Österreich war Franz Lang,
Sozialarbeiter an der Palliativstation
der Medizinischen
Universitätsklinik am LKH-Univ.
Klinikum Graz dabei. Der Marathon-
und Ultraläufer aus Burgau
hat bisher bereits 78 Marathons
auf 4 Kontinenten absolviert,
unter anderem in der Sahara und
in Sibirien am zugefrorenen Baikalsee.
Dreiländer-Marathon
Der Dreiländer-Marathon für eine
gute Sache führte durch Deutschland,
Österreich und Italien. Unterstützt
wurde dabei die gemeinnützige
NCL-Stiftung, die sich für
die Erforschung der tödlichen Kinderkrankheit
Neuronale Ceroid
Lipofuszinose einsetzt. In nur acht
Tagen liefen die Ultraläufer von
Berlin nach Rom. Start war am 2.
Mai 2010 in Berlin und Rom war
bereits am 9. Mai erreicht.
Neuronale Ceroid Lipofuszinose (NCL)
Bei der tödlichen Kinderkrankheit
NCL bildet sich das Gehirn
der betroffenen Kinder aufgrund
eines Gendefektes sukzessive
zurück. Nach und nach verlieren
die Kinder bereits erworbene
Fähigkeiten wie Laufen, Sprechen
und Sehen. Hinzu kommen
epileptische Anfälle. Im Alter
von 20 bis maximal 30 Jahren
verlieren die Betroffenen den
Lebenskampf. Durch die Seltenheit
von NCL ist auch das Interesse
an der Forschung nicht
allzu groß, sodass ein betroffener
Vater vor einigen Jahren die
NCL-Stiftung gründete, um die
Informationsarbeit und die Forschung
zu unterstützen.
Weitere Informationen:
Spendenkonto: NCL-Stiftung
Konto 1059 22 30 30
BLZ 200 505 50
Hamburger Sparkasse