
Da pathologisch erhöhte Blutzuckerwerte in der Schwangerschaft nicht nur die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen vor, während und nach der Geburt erhöhen, sondern auch langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit von Mutter und Kind haben können, soll nun in einem großen EU-Projekt die Wirksamkeit von drei verschiedenen Interventionsstrategien zur Verhinderung von Schwangerschaftsdiabetes untersucht werden. Die Medizinische Universität Graz koordiniert das Projekt DALI (Vitamin D And LIfestyle Intervention for Gestational Diabetes Mellitus Prevention), an dem Zentren und Unternehmen aus 11 europäischen Ländern beteiligt sind. Ziel ist es, verlässliche Daten über die Häufigkeit von Schwangerschaftsdiabetes mit einheitlichen diagnostischen Kriterien in den teilnehmenden Ländern zu erheben.
(Quelle: Presseinformation der Med Uni Graz, 25.06.2010)
Kontakt:
Univ.-Prof. Dr. Gernot Desoye
Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Med Uni Graz
E-Mail: gernot.desoye@medunigraz.at
Tel: +43-316-385-4605
(14.08.2010)