Verbrennungen sind per Definition Schädigungen durch übermäßige Hitzeeinwirkung. Diese können zum Beispiel durch heiße Flüssigkeiten, Flammeneinwirkung, Dämpfe etc. entstehen. Oft sind Kinder von diesen kritischen und lebensbedrohlichen Verletzungen betroffen und müssen langfristig betreut werden. Die Brandverletzteneinheit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde des LKH-Univ. Klinikum Graz ist in Österreich die einzige ihrer Art. Sie zeichnet sich vor allem durch die jahrzehntelange Erfahrung in der speziellen Behandlung und Nachbetreuung der kleinen Patienten mit Verbrennungsverletzungen sowie die wissenschaftlichen Aktivitäten auf dem Gebiet aus. Das interdisziplinäre „Burn-Team" mit Verbrennungsspezialisten, Pädiatern, Plastischen Chirurgen, Anästhesisten, Pflegepersonal, Physiotherapeuten und Psychologen tragt dazu bei, dass die Verbrennungen optimal behandelt und langfristig nachbetreut werden.
Im Jänner findet die 30. Jahrestagung der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung, welche von der Med Uni Graz mitorganisiert wird. Über 300 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden dabei neueste Therapiemöglichkeiten und wissenschaftliche Erkenntnisse diskutieren.
(Quelle: Presse-Information der Med Uni Graz, 09.01.2012)
Weitere Informationen:
www.meduni-graz.at
(19.01.2012)